Warum Ihr Hund nicht aus Pfützen trinken sollte……

Pfützen enthalten Krankheitserreger. Allen voran lauert die Gefahr der Leptospirose, die besonders im Herbst vorkommt.

Besonders in feuchten, leicht erwärmten Wasserstellen, also auch in Tümpeln und Teichen, fühlen sich die Erreger wohl.

Überwiegend Mäuse und Ratten, aber auch Igel gehören zu den natürlichen Wirten und scheiden Leptospiren aus, obwohl sie

selber nicht erkranken. Infiziert sich der Hund, können z.B. Symptome wie Fieber, Erbrechen oder häufiges Wasserlassen auftreten. Den scheinbar ungefährlichen Anzeichen, die grippeähnlich sind, wird oft erst einmal wenig Beachtung geschenkt. Doch sollte der Hund an einer Leptospirose erkranken, ist dies lebensgefährlich. Leber- oder Nierenversagen sowie innere Blutungen sind möglich. Unbedingt sollte das Tier deshalb von einem Tierarzt gecheckt werden – auch wenn Sie als Tierhalter nur ein leichtes Unwohlsein vermuten.

Schließlich kann der Tierarzt im Frühstadium gut eingreifen. Zudem gehört die Leptospirose zu den Zoonosen, das heißt sie ist von Tier auf den Menschen übertragbar. Unbehandelt können beim Menschen Hirnhautentzündung und Organschäden vorkommen.
Gegen Leptospirose sollten alle Hunde einmal im Jahr geimpft werden. 

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