Diabetes bei Katzen

Zum Tierarzt, bevor es gefährlich wird……

Ihre Katze wirkt desinteressiert und schlapp? Ihre Katze hat  zunehmenden Durst, trockenes Fell und setzt häufig Urin ab, ist vielleicht sogar unsauber? Sie hat in letzter Zeit an Gewicht verloren , obwohl sie eigentlich gut frisst? Dann sollten Sie tierärztlichen Rat einholen.

Es könnte ein  Diabetes mellitus  (Zuckerkrankheit) vorliegen. Ja auch Katzen können daran erkranken!

Mit Hilfe einer Urin- und Blutuntersuchung kann dann die Diagnose gestellt werden. Geht es der Katze richtig schlecht, ist sie schwach und erbricht kann es sich sogar um eine sogenannte diabetische Ketoacidose handeln. Das ist ein Notfall! Wir messen dann im Blut und Urin Ketonkörper. Sie entstehen, wenn es zu viele Fettsäuren im Blut gibt und diese chemisch verändert sind. Sie führen in ihrer Masse bei dem Tier zu einer Blutansäuerung, die lebensbedrohlich ist.
Eine diabetische  Katze hat einen Mangel an Insulin, dem Hormon der Bauchspeicheldrüse. Fette, Kohlenhydrate und Aminosäuren können nicht optimal genutzt werden. Deshalb ist bei Diabetes oft ein „enormer Appetit“ (Polyphagie) festzustellen. Gleichzeitig kann es zum Gewichtsverlust kommen. Durst rührt daher, dass die vermehrten Zuckermoleküle im Blut in den Harn treten und es zum häufigen Urinieren kommt; der Körper trocknet aus. Die Früherkennung ist deshalb so wichtig, da Diabetes schwere Folgeerkrankungen verursacht, zum Beipiel Leberschäden, Nervenschädigungen und Bauchspeicheldrüsenentzündungen oder Geschwüre der Augen (grauer Star).

 

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